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Technologie5 min

Wie verkaufe ich Tickets direkt auf meiner Website?

Binden Sie ein Ticketverkauf-Widget direkt in Ihre Website ein. Ohne Weiterleitungen, anpassbar und mit integriertem Checkout.

von Ulises Rodríguez

Tech Lead

Kurze Antwort

Um Tickets direkt auf Ihrer Website zu verkaufen, betten Sie ein Verkaufs-Widget ein, statt den Nutzer zum Ticketanbieter weiterzuleiten. So bleibt der Käufer auf Ihrer Domain, das Erlebnis trägt Ihre Marke und die Konversion ist bis zu 30 % höher als mit Weiterleitung. Implementieren lässt es sich per iFrame, Web Component, API oder Popup.

Wenn ein Besucher ein Ticket kaufen möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: ihn auf die Website des Ticketanbieters weiterleiten oder den Kaufvorgang eingebettet in Ihre eigene Website anzeigen. Diese scheinbar technische Entscheidung hat direkte Auswirkungen auf die Konversionsrate und das Markenerlebnis. Die Daten sind eindeutig: Das eingebettete Widget gewinnt.

Warum schadet die Weiterleitung dem Verkauf?

Den Nutzer zum Abschluss des Kaufs auf eine andere Website weiterzuleiten, bringt versteckte Kosten mit sich.

  • Reibung: Jeder zusätzliche Klick kostet zwischen 10 und 20 % der Nutzer (siehe wie Sie abgebrochene Warenkörbe zurückgewinnen)
  • Misstrauen: Das Verlassen Ihrer Website weckt Zweifel an der Sicherheit
  • Markenverlust: Der Nutzer sieht die Marke des Ticketanbieters, nicht Ihre
  • Unterbrochenes Tracking: Sie verlieren den Einblick in das Verhalten
  • Mobile Erfahrung: Weiterleitungen funktionieren auf dem Smartphone schlechter, wo 78 % der Ticketkäufe abgeschlossen werden

Vorteile des eingebetteten Widgets

Ein in Ihre Website integriertes Verkaufs-Widget löst all diese Probleme.

  • Keine Reibung: Der Nutzer verlässt Ihre Website nicht
  • Ihre Marke: Farben, Typografie und ein durchgängiges Erlebnis
  • Bessere Konversion: bis zu 30 % höher als mit Weiterleitung
  • Vollständiges Tracking: Sie sehen den gesamten Funnel in Ihren Werkzeugen zur Datenanalyse
  • Vertrauen: Der Nutzer bleibt auf der Domain, die er kennt

Welche Arten der Implementierung gibt es?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Ticketverkauf einzubetten, mit unterschiedlichen Integrationsgraden.

  • iFrame: die einfachste Variante, fügt den Checkout in einen Frame ein
  • Web Component: flexibler, passt sich besser an das Design an
  • API + eigenes Frontend: vollständige Kontrolle, mehr Entwicklungsaufwand
  • Popup/Modal: öffnet den Kauf, ohne die aktuelle Seite zu verlassen

Markenanpassung

Das Widget sollte wie ein Teil Ihrer Website wirken und nicht wie ein fremdes, aufgesetztes Element.

  • Farben: Passen Sie die Palette an Ihre visuelle Identität an
  • Typografie: Verwenden Sie nach Möglichkeit Ihre eigenen Schriftarten
  • Logo: Ihre Marke ist während des gesamten Vorgangs sichtbar
  • Texte: individuelle Formulierungen (Buttons, Bestätigungen)

Technische Überlegungen

Bevor Sie die Implementierung vornehmen, prüfen Sie diese technischen Aspekte mit Ihrem Anbieter.

  • Responsive: Das Widget muss auf dem Smartphone einwandfrei funktionieren
  • Leistung: Es darf das Laden Ihrer Seite nicht verlangsamen
  • Sicherheit: Die Zahlung muss sicher verarbeitet werden (PCI-konform)
  • SEO: Das Widget darf sich nicht negativ auf das Ranking auswirken
  • Barrierefreiheit: Es muss mit Screenreadern nutzbar sein

Fazit

Das eingebettete Widget ist fast immer die beste Option, um Tickets direkt auf Ihrer Website zu verkaufen. Es hält den Nutzer auf Ihrer Domain, stärkt Ihre Marke und verbessert die Konversion. Der Implementierungsaufwand ist im Vergleich zum Nutzen minimal. Wenn Ihr Ticketing-Anbieter kein gutes Widget anbietet, ist es vielleicht an der Zeit, sich nach einem anderen umzusehen. Werfen Sie einen Blick auf unseren Vergleich der Ticketing-Plattformen oder vergleichen Sie direkt Futura Tickets vs. Eventbrite.

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Häufige Fragen

Warum schadet eine Weiterleitung dem Ticketverkauf?
Den Nutzer zum Abschluss des Kaufs auf eine andere Website weiterzuleiten, bringt versteckte Kosten: Jeder zusätzliche Klick kostet zwischen 10 und 20 % der Nutzer, das Verlassen Ihrer Website weckt Sicherheitszweifel, der Nutzer sieht die fremde Marke statt Ihrer und das Tracking wird unterbrochen. Zudem funktionieren Weiterleitungen auf dem Smartphone schlechter.
Wie viel verbessert ein eingebettetes Widget die Konversion?
Ein in Ihre Website integriertes Verkaufs-Widget kann die Konversion um bis zu 30 % gegenüber der Weiterleitung steigern. Der Nutzer verlässt Ihre Website nicht, das Erlebnis trägt durchgängig Ihre Marke, Sie sehen den gesamten Funnel in Ihren Analysewerkzeugen und der Käufer bleibt auf der Domain, die er kennt.
Welche Arten der Implementierung gibt es?
Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit unterschiedlichem Integrationsgrad: das iFrame als einfachste Variante, die Web Component, die sich flexibler an das Design anpasst, die Integration über API mit eigenem Frontend für vollständige Kontrolle sowie ein Popup oder Modal, das den Kauf öffnet, ohne die aktuelle Seite zu verlassen.
Welche technischen Aspekte sollte ich vorher prüfen?
Vor der Implementierung sollten Sie mit Ihrem Anbieter prüfen, dass das Widget responsive ist und auf dem Smartphone einwandfrei funktioniert, dass es das Laden Ihrer Seite nicht verlangsamt und dass die Zahlung sicher und PCI-konform verarbeitet wird. Außerdem darf es sich nicht negativ auf das SEO auswirken und muss mit Screenreadern barrierefrei nutzbar sein.

Über den Autor

Ulises Rodríguez

Tech Lead

Tech Lead bei Futura Tickets. Hält die Plattform im Produktivbetrieb: Backend (NestJS/Node), die Stripe-Zahlungsintegration, die Deployments in der Google Cloud und die Code-Reviews des Teams.

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