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Strategie7 min

Wie nutzt man E-Mail-Marketing für Events?

Steigern Sie den Online-Ticketverkauf mit E-Mail-Marketing. Segmentierung, Automatisierung und Strategien, um Ihre Veranstaltung zu füllen.

von Alejandro García Cestero

CEO und Gründer

Kurze Antwort

E-Mail ist mit einer durchschnittlichen Rendite von 36 € pro investiertem Euro der Kanal mit dem besten ROI für den Ticketverkauf. Statt Massen-E-Mails brauchen Sie eine eigene, einwilligungsbasierte Liste, gezielte Segmentierung, das richtige Timing und relevante Inhalte für jede Zielgruppe.

E-Mail ist nach wie vor der Kanal mit dem besten ROI für den Ticketverkauf: Für jeden investierten Euro liegt die durchschnittliche Rendite bei 36 €. Doch es genügt nicht, Massen-E-Mails zu versenden, in denen Sie Ihre Veranstaltung ankündigen. Der Schlüssel liegt in der Segmentierung, im richtigen Timing und in relevanten Inhalten für jede Zielgruppe.

Bauen Sie Ihre Liste auf rechtskonforme Weise auf

Eine eigene E-Mail-Liste mit Einwilligung ist Ihr wertvollstes Gut. Ihr Aufbau erfordert jedoch Zeit und Strategie.

  • Formular auf der Website: bieten Sie eine Gegenleistung an (Early Access, Rabatt)
  • Frühere Käufer: Sie haben bereits die Erlaubnis, über ähnliche Veranstaltungen zu kommunizieren
  • Soziale Netzwerke: leiten Sie auf eine Landingpage, um E-Mails zu erfassen
  • Präsenzveranstaltungen: erfassen Sie E-Mails mit ausdrücklicher Einwilligung

Wie segmentiert man die E-Mail-Liste?

Nicht alle Ihre Kontakte sind gleich. Die Segmentierung verbessert die Relevanz und die Conversion drastisch.

  • Nach Verhalten: Käufer vs. Nicht-Käufer, Kaufhäufigkeit
  • Nach Interesse: Art der Veranstaltungen, die sie gekauft oder für die sie Interesse gezeigt haben
  • Nach Standort: Entfernung zum Veranstaltungsort, besonders relevant bei Tourneen
  • Nach Engagement: aktiv (öffnen E-Mails) vs. inaktiv

E-Mail-Sequenz für eine Veranstaltung

Eine E-Mail-Kampagne für eine Veranstaltung folgt einer bewährten Struktur.

  • Ankündigung: erzeugt Vorfreude, bevor der Verkauf startet
  • Verkaufsstart: kommunizieren Sie den Beginn, gegebenenfalls mit Early Bird
  • Erinnerungen: 2–3 E-Mails während des Verkaufszeitraums
  • Letzte Gelegenheit: echte Dringlichkeit, wenn nur noch wenige Tickets verfügbar sind
  • Bestätigung und Vorbereitung: E-Mails nach dem Kauf mit nützlichen Informationen

Automatisierungen, die funktionieren

Richten Sie automatische E-Mails ein, die rund um die Uhr für Sie arbeiten.

  • Willkommens-E-Mail: wenn sich jemand anmeldet (Öffnungsraten von über 50 %)
  • Abgebrochener Warenkorb: gewinnen Sie verlorene Verkäufe zurück
  • Nach dem Kauf: Bestätigung, praktische Informationen, Upsell
  • Reaktivierung: für Kontakte, die seit Längerem nichts mehr geöffnet haben

Welche Kennzahlen zählen wirklich?

Lassen Sie sich nicht von Vanity-Metriken vereinnahmen. Konzentrieren Sie sich auf jene, die den Verkauf beeinflussen.

  • Öffnungsrate: der Benchmark bei Veranstaltungen liegt bei 20–25 %
  • Klickrate: 2–5 % sind normal, mehr als 5 % ist hervorragend
  • Conversion: Anteil der Klicks, die in einem Kauf münden
  • Umsatz pro E-Mail: die entscheidende Kennzahl

Fazit

E-Mail-Marketing für Veranstaltungen bedeutet nicht, generische Newsletter zu versenden. Es geht darum, ein Kommunikationserlebnis zu gestalten, das potenzielle Besucher begleitet – von dem Moment, in dem sie Ihre Veranstaltung entdecken, bis sie durch die Tür treten. Segmentieren, automatisieren, messen und optimieren Sie. Ihre Datenbank ist das wertvollste Gut, das Sie aufbauen können. Wenn Sie die Wirkung Ihrer Kampagnen mit präzisen Daten messen möchten, lesen Sie unseren Leitfaden zum Ticketing-Dashboard und zu Kennzahlen.

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Häufige Fragen

Welchen ROI hat E-Mail-Marketing im Ticketverkauf?
E-Mail ist nach wie vor der Kanal mit dem besten ROI für den Ticketverkauf. Im Durchschnitt liegt die Rendite bei 36 € für jeden investierten Euro. Entscheidend sind dabei Segmentierung, Timing und relevante Inhalte statt reiner Massenversand.
Wie segmentiert man die E-Mail-Liste richtig?
Segmentieren Sie nach Verhalten (Käufer vs. Nicht-Käufer, Kaufhäufigkeit), nach Interesse an bestimmten Veranstaltungsarten, nach Standort und Entfernung zum Veranstaltungsort sowie nach Engagement (aktiv vs. inaktiv). Das verbessert Relevanz und Conversion deutlich.
Welche automatischen E-Mails lohnen sich?
Bewährt haben sich die Willkommens-E-Mail bei der Anmeldung mit Öffnungsraten von über 50 %, E-Mails zu abgebrochenen Warenkörben, E-Mails nach dem Kauf mit Bestätigung und Upsell sowie Reaktivierungs-E-Mails für inaktive Kontakte.
Welche E-Mail-Kennzahlen sind wirklich wichtig?
Achten Sie auf die Öffnungsrate (Benchmark 20–25 % bei Veranstaltungen), die Klickrate (2–5 % normal, über 5 % hervorragend), die Conversion vom Klick zum Kauf und den Umsatz pro E-Mail als entscheidende Kennzahl. Vanity-Metriken sind zweitrangig.

Über den Autor

Alejandro García Cestero

CEO und Gründer

Gründer und CEO von Futura Tickets. Verantwortet Produktstrategie, Geschäftsentwicklung und die Beziehung zu Veranstaltern — mit dem Ziel, ihnen die volle Kontrolle über Ticketverkauf und Daten zu geben.

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